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Refraktive Chirurgie im
Augenzentrum Weinheim

Prof. Mike Holzer ist in unserem Augenzentrum der Spezialist für Refraktive Chirurgie. Unter der Refraktiven Chirurgie werden Eingriffe am Augen zusammengefasst, die die Brechkraft des Auges wiederherstellen und so Brille und Kontaktlinsen überflüssig machen.

Als junger Augenarzt verbrachte Prof. Holzer zwei Jahre an der Augenklinik der Medical University of South Carolina (MUSC) in Charleston, SC, USA, um sich dort intensiv mit dieser Art der Augenchirurgie zu beschäftigen. Zurück in Heidelberg baute er am Universitätsklinikum die Abteilung für Refraktive Chirurgie auf, die er stetig weiter entwickelte. Heute bietet Prof. Holzer am Standort Weinheim unseres Augenzentrums alle gängigen operativen Laser- und Linsenverfahren an.


Nahezu zwei von drei Menschen tragen in Deutschland eine Brille oder Kontaktlinsen, weil sie schlecht sehen oder fehlsichtig sind. Vor allem in jüngeren Jahren greifen Brillenträger auch gerne zur Kontaktlinse. Im Laufe der Jahre geschieht das seltener, weil sie ihre Kontaktlinsen nicht mehr vertragen oder zusätzlich altersweitsichtig sind. Mancher ist von der Brille auch gestört, möchte sich beim Sport frei bewegen oder wünscht keine beschlagenen Brillengläser. Dann ist eine Lasertherapie möglich. Nachfolgend haben wir einige Informationen für Sie zusammengefasst. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu diesem Thema auch telefonisch unter 06201/ 870 90 90.

Fehlsichtigkeiten

Menschen sind weitsichtig, weil der Augapfel zu kurz ist oder Hornhaut und Linse eine zu geringe Brechkraft haben. Ein weitsichtiges Auge sieht in der Ferne für gewöhnlich scharf und im Nahbereich schlechter. Durch verstärkte Akkommodation (einstellen) gelingt es vielen Weitsichtigen, diese Sehschwäche auszugleichen. Sie bemerken ihre Weitsichtigkeit erst im fortgeschrittenen Alter, wenn das Auge nicht mehr so flexibel ist.

Die Weitsichtigkeit (Hyperopie) lässt sich durch Brillen oder Kontaktlinsen mit einem Plusglas (z.B. +4,0 dpt) sehr gut korrigieren. Wer das nicht möchte, kann das gegebene Missverhältnis ausgleichen und die störende Sehhilfe ersetzen, indem er sich mit dem Laser behandeln oder eine dauerhafte Kunstlinse einsetzen lässt, sogenannte Intraokularlinsen.

Kurzsichtige Menschen sehen in der Ferne verschwommen. Meist haben sie einen zu langen Augapfel oder die Hornhautbrechkraft ist zu stark, so dass durch die einfallenden Lichtstrahlen das Bild nicht auf, sondern vor der Netzhaut entsteht. Das Bild lässt sich auch durch Blinzeln oder Kneifen nicht dauerhaft scharf stellen. Kurzsichtige tragen Brillen oder Kontaktlinsen mit einem Minusglas (z.B. -3,25 dpt). Wer das nicht möchte, kann das gegebene Missverhältnis ausgleichen, indem er sich mit dem Laser behandeln oder dauerhafte Kunstlinsen einsetzen lässt, sogenannte Intraokularlinsen (IOL).

Bei der Stabsichtigkeit spielt nicht die Länge des Augapfels eine Rolle. Hier entsteht der Brechungsfehler durch eine Hornhautverkrümmung. Ein Astigmatismus bis 0,5 dpt ist normal, da kein menschliches Auge eine Idealform (Kreis) hat. Beim Astigmatismus werden die Lichtstrahlen nicht punktförmig gebrochen, sondern gelangen stabförmig auf die Netzhaut. Dadurch erscheinen die Bilder verzerrt.

Die Stabsichtigkeit (Astigmatimus) lässt sich durch Brillen oder Kontaktlinsen mit einem torischen/zylindrischen Glas (z.B. -1,25 dpt) sehr gut korrigieren. Wer das nicht möchte, kann das gegebene Missverhältnis ausgleichen und die störende Sehhilfe ersetzen, indem er sich mit dem Laser behandeln oder eine dauerhafte Kunstlinse einsetzen lässt, sogenannte Intraokularlinsen.

Zwischen 38 bis 55 Jahren verschlechtert sich das Sehen in der Nähe. Der Grund: Die körpereigene Linse ist immer weniger elastisch und kann in der Nähe nicht mehr so gut zoomen. Bei kurzsichtigen Brillenträgern reicht es oft, dass sie ihre Brille anheben, um in der Nähe scharf zu fokussieren. Ein weit- oder ehemals normalsichtiges Auge hat diese Möglichkeit nicht. Es ist in jedem Fall dankbar, wenn seine Arbeit mit einer Sehhilfe erleichtert wird.

Die Weitsichtigkeit (Presbyopie) lässt sich auch durch ein spezielles Laserverfahren oder durch Austausch der körpereigenen Linse ausgleichen.

Voruntersuchung

Vor der OP untersuchen wir Sie umfassend und detailliert. Mit Hilfe diagnostischer, augenoptischer und medizinischer Untersuchungen kann Prof. Holzer Sie über die Behandlungsmaßnahmen informieren und eine eindeutige Aussage darüber treffen, welche Therapie bei Ihnen die bestmögliche ist. Während des ausführlichen Beratungsgesprächs klärt er Sie über Vor-/Nachteile, Risiken, Verhaltensregelungen und Kosten auf.

Damit die Ergebnisse der Untersuchungen verwertbar sind, dürfen Sie 14 Tage vorher keine Kontaktlinsen tragen! Bringen Sie außerdem gerne Ihre alten Brillenwerte mit.

Nach der Untersuchung nehmen Sie am besten die öffentlichen Verkehrsmittel, ein Taxi oder lassen sich von jemandem abholen. Der Grund: Für die Untersuchung tropfen wir Ihnen ein Mittel, das die Pupillen weit stellt. Es wirkt bis zu 24 Stunden; in dieser Zeit dürfen Sie selbst kein Auto fahren. Manche Patienten klagen über eine erhöhte Lichtempfindlichkeit nach der Untersuchung. Dagegen hilft eine Sonnenbrille. Wie bei allen anderen Behandlungen ist es wichtig, dass Sie zu den Nachkontrollen erscheinen.

Wählen Sie bitte folgende Nummer für Fragen und Terminvereinbarung rund um die Themen Kontaktlinsen, Katarakt- und Refraktive Chirurgie:

06201/ 870 90 90.

Operative Behandlungsmöglichkeiten

Die Femto-LASIK ist die bekannteste Behandlungsform zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Der Chirurg schneidet mit dem Femtosekundenlaser ein kleines Hornhautdeckelchen (Flap) und klappt es zurück. Als nächstes entfernt er mit dem Excimer Laser so viel Hornhautgewebe, wie die Voruntersuchungen bestimmt haben.

Das Verfahren ist nur möglich, wenn die Hornhaut ausreichend dick und nach dem Eingriff weiterhin stabil ist. Der Eingriff ist in der Regel schmerzlos, die Heilung nach ein bis zwei Tagen abgeschlossen. Oft hat sich zu diesem Zeitpunkt auch schon die vollständige Sehstärke eingestellt. Um Ihre Augen zu schützen, setzen wir Ihnen für die erste Nacht therapeutische Kontaktlinsen ein. Schon nach wenigen Tagen können Sie Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Bei dem Oberflächenverfahren LASEK entfernen wir die oberste Schicht der Hornhaut mit einer Alkohollösung und tragen anschließend die vorher berechnete Hornhautdicke mit dem Laser ab. Das Verfahren ist genauso präzise wie die FEMTO-LASIK. Allerdings muss die obere Hornhautschicht sich erst wieder neu bilden (und kann nicht wie bei der LASIK einfach zurückgeklappt werden). Deshalb dauert es in der Regel einige Tage, bis Sie Ihre endgültige Sehstärke haben. Innerhalb der ersten 24 Stunden sollten Sie mit Schmerzen rechnen. Wir versorgen Sie jedoch ausreichend mit Schmerzmitteln. In den ersten Tagen nach dem Eingriff schützt eine Verbandskontaktlinse das Auge vor Berührung oder Verunreinigung. 

Mit diesem Therapieverfahren können Fehlsichtigkeiten inklusive der Presbyopie (Alterssichtigkeit) kombiniert behandelt werden. Dabei wird wie zuvor beschrieben eine Femto-LASIK oder LASEK durchgeführt, allerdings wird ein Auge für die Ferne und das andere Auge für die Nähe optimiert. Das Ergebnis können wir vor der Operation mit Kontaktlinsen simulieren, um die individuelle Verträglichkeit zu überprüfen.

Mit einer Kunstlinse lassen sich nahezu alle Stärken korrigieren. Kunstlinsen bieten sich an, wenn Sie stark fehlsichtig oder für einen Lasereingriff nicht geeignet sind. Die zusätzliche „Kontaktlinse“ setzen wir vor oder hinter der Regenbogenhaut ein. Der Vorteil: Verändern sich Ihre Werte, können wir die Linse herausnehmen oder tauschen. Die möglichen Optionen, Vor- und Nachteile besprechen wir mit Ihnen ausführlich bei der Voruntersuchung.

Ab einem Alter von 40+ (bei vorheriger Weitsichtigkeit oft schon früher) lässt langsam die natürliche Fähigkeit des Auges nach, sich auf verschiedene Distanzen einzustellen (zoomen). Dadurch gelingt es nicht mehr, in der Nähe scharf zu sehen. „Der Arm ist zu kurz für die Zeitung“, meint mancher spaßhaft. Dieser Prozess ist schleichend und nimmt im Laufe der Lebensjahre zu. Bei vielen Kurzsichtigen reicht es, einfach die Brille abzunehmen; Normal- und Weitsichtige benötigen allerdings eine Lesebrille. Sie können aber auch einen „refraktiven Linsenaustausch“ (RLA) vornehmen lassen. Vergleichbar mit der Operation des Grauen Star entfernt der Augenchirurg die körpereigene Linse und ersetzt sie durch eine Kunstlinse. Deren Brechkraft gleicht Ihren Sehfehler aus. Abhängig von Ihren Wünschen und der Situation an Ihrem Auge implantieren wir Ihnen Monofokal- (ein Brennpunkt), Multifokal- oder Trifokal-Linsen (mehrere Brennpunkte). Bei allen drei Optionen können wir auch eine Hornhautverkrümmung ausgleichen, so dass Sie der Brillenunabhängigkeit noch näher kommen. In unserem Augenzentrum nutzen wir für diesen Eingriff den Femtosekundenlaser. Er setzt den notwendigen Schnitt zum Einsatz der Kunstlinse und zerteilt die körpereigene Linse extrem schonend für beste Ergebnisse. 

Allgemeine Tipps vor und nach operativem Eingriff

  • Die Untersuchungsergebnisse der Voruntersuchung gelten sechs Monate. So haben Sie die Möglichkeit, sich in Ruhe für oder gegen den Eingriff zu entscheiden.
  • Gelegentlich werden wir Ihnen einen Kontaktlinsentragetest empfehlen. Er simuliert alltagsorientiert die möglichen Ergebnisse nach einem Eingriff.
  • Am OP-Tag tragen Sie bitte KEIN Make-up, Rasierwasser oder Parfum auf. Dafür können Sie ganz normal essen und trinken.
  • Nach allen operativen Eingriffen dürfen Sie kein Auto fahren; je nach Heilungsverlauf kann die Fahruntüchtigkeit einige Tage andauern.
  • Leider sind wir nicht ermächtigt, Sie nach der OP krank zu schreiben, da es sich bei den Eingriffen um Wahlmaßnahmen handelt.
  • Meiden Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung die Sonne und körperliche Anstrengung; auf Schwimmen und Sauna sollten Sie mindestens eine Woche verzichten.
  • Drücken und Reiben Sie nicht an Ihren Augen.
  • Wenden Sie alle verordneten Medikationen wie besprochen an!

 

Wählen Sie bitte folgende Nummer für Fragen und Terminvereinbarung rund um die Themen Kontaktlinsen, Katarakt- und Refraktive Chirurgie: 06201/ 870 90 90 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an refraktiv@augenzentrum-holzer.de.

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